Ferdinand – Der Kobold

 

Ferdinand wurde im Tierheim abgegeben, weil er sich mit dem bestehenden Kater der Familie nicht verstanden hatte. Die beiden harmonierten einfach nicht und fingen an sich immer weiter von Zuhause zu distanzieren, nur um dem jeweils anderen nicht begegnen zu müssen…

 

 

Daher wunderte es uns auch keineswegs, dass sich Ferdinand in unserem Abgabezimmer, was er sich mit einigen Artgenossen teilen musste, verkroch.

Wochenlang war Ferdi nur in Höhlen und Kratzbäumen anzutreffen. Freute sich extrem, wenn er menschliche Besucher empfangen dufte, die ihm eine „IN-House-Massage“ zukommen liesen, er Aufmerksamkeit und Zuwendung bekam, ohne aufstehen und sich zeigen zu müssen.

Mittlerweile ist Ferdinand aufgetaut und sehr aktiv im Katzenzimmer unterwegs. Fast wie ein Kobold überall und nirgendwo, man könnte fast den Eindruck bekommen, dass er es sich zum Hobby gemacht hat, die anderen Katzen auszuspionieren.

Er ist ihnen auf den Fersen, ohne direkten Kontakt aufzunehmen, wie ein Schatten, setzt er sich einfach aufs Nachbarbrett oder eine Etage obendrüber und beobachtet die Anderen. Liegt eine anderer in einer Höhle, so legt er sich einfach vors Loch und versperrt ganz subtil den Ausgang.

Aus ihm wurde ein Lausbub, der sehr präsent ist. Wir würden für Ferdinand ein Einzelzuhause bevorzugen, damit solche Mobbereien gar nicht erst entstehen können.

Anfangs etwas schüchtern, ist  Ferdinand mit seinen Menschen toll und sehr verschmust. Er ist sehr neugierig und  fährt nach Aussagen seiner ehemaligen Besitzer sehr gerne Auto 😉 …was uns überhaupt nicht überrascht!

Ferdinand ist am 01.10.2011 geboren, er ist selbstverständlich kastriert, geimpft und auch gechipt.

Vor einigen Jahren hatte Ferdinand einen Unfall und verlor dadurch ein Bein. Kaum erwähnenswert, denn dieses Handicap ist rein optischer Natur, Ferdinand stört sich nicht daran und fühlt sich in seiner Kletter- und Bewegungsfreiheit keinesfalls eingeschränkt. Zuhause mit Freigang – erwünscht.

Lernt diesen interessanten Kobold kennen, es lohnt sich!

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