Anruf auf dem Notfallhandy: in Teningen sitzt ein verletzter Reiher – der hat wohl den Flügel gebrochen!
Dem Tier zuliebe nehmen wir die Herausforderung an, aber natürlich nicht, ohne uns zuvor nochmals den Rat eines Wildtierspezialisten einzuholen. Dann ging’s los…..

Einen Reiher einzufangen ist alles andere als leicht. Nicht nur, dass diese Tiere extrem schnell, sehr geschickt und außergewöhnlich gefährlich sind, da sie ihren Schnabel gezielt einzusetzen wissen, sie sind auch nicht blöd…


Aber unseren Pflegern und Ehrenamtlichen ist ja kaum ein Weg zu steinig und schwer – oder zu nass und schwer…

Ihr Einsatz hat sich ausgezahlt – der verletzte Reiher konnte gefasst werden.

Er wurde fachmännisch versorgt und gesichert:

Und sofort in die Tierklinik gebracht.

Leider konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Der Flügel war gebrochen, durch die offenen Wunden hatten sich die Maden schon bis in den Bauchraum vorgearbeitet. Der Tierarzt musste den Reiher euthanasieren.