Balduin ist kein Hund, der nichts kann.
Er ist ein Hund, der zu viel will – und daran scheitert.
Er ist knapp zwei Jahre alt, klug, aufmerksam und voller Ideen. Ein Typ, der gern Verantwortung übernehmen würde, ohne je gelernt zu haben, wie das eigentlich geht. Balduin hat sich sein bisheriges Leben selbst organisiert. Nicht aus Trotz, sondern weil niemand da war, der ihm gezeigt hat, wie Orientierung aussieht.
Er wirkt manchmal größer, mutiger und selbstständiger, als er sich innerlich fühlt. Große Ansagen, große Erwartungen an sich selbst – und dann steht er da und merkt: Das ist mir eigentlich zu viel. Balduin braucht Menschen, die ihm diese Last abnehmen. Die ruhig sagen: „Ich regel das.“
Was Balduin nicht braucht: Härte. Unnötiges Dauerkorrigieren. Ständiges Fordern.
Was er braucht: Klarheit. Ruhe. Verlässlichkeit.
Balduin kennt kein echtes Team. Kein „Wir machen das gemeinsam“. Kein vertrauenswürdiges Gegenüber, auf das man sich einfach verlassen kann. Deshalb probiert er viel aus, testet, improvisiert – und wirkt dabei manchmal wie ein Hund, der sich selbst im Weg steht.
Dabei ist er eigentlich ein feines Kerlchen. Einer, der hinschaut, mitdenkt und sich durchaus einbringen möchte, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Balduin muss nicht gebrochen, sondern entlastet werden.
Er sucht Menschen, die keine perfekte Hundemaschine erwarten, sondern Freude daran haben, einem Hund Struktur, Halt und Orientierung zu geben. Menschen, die führen können, ohne laut zu werden. Die nicht fragen, ob sie Verantwortung übernehmen sollen, sondern sie einfach selbstverständlich tragen.
Balduin ist kein Anfängerhund.
Aber er ist auch kein Problemhund.
Er ist ein Hund, der endlich jemanden braucht, der weiß, wohin es geht.
Balduin, geb. August 2023, demnächst kastriert. Feinsinniger Rüde für einen ruhigen, kinderlosen Haushalt. Ideal für bewegungsfreudige Menschen mit Gelassenheit, Klarheit und Präsenz.








